Pflegelücke decken
Pflegeplanung & Vorsorge

Pflegeplanung: Wege, die Pflegelücke zu schließen

Es gibt mehr als einen Weg, vorzusorgen. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten, ehrlich, auch wenn die Antwort einmal lautet: Sie brauchen nichts.

Beraterin und ein älteres Paar sitzen entspannt zusammen und besprechen Vorsorgeunterlagen

Die Pflegelücke lässt sich nicht wegzaubern, aber planbar machen. Wer sie kennt, kann ruhig entscheiden, wie er ihr begegnen möchte. Meist ist es eine Kombination aus mehreren Bausteinen, und nicht für jeden ist jeder Baustein nötig.

100.000 € Brutto/Jahr
Elternunterhalt erst ab
je unterhaltspflichtigem Kind (Angehörigenentlastungsgesetz)
Aufgeschlagenes Notizbuch, Lesebrille und Tee auf einem warmen Holztisch, Sinnbild für ruhige Vorsorgeplanung

Vorsorge heißt nicht: viel zahlen. Vorsorge heißt: ruhig entscheiden.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Jeder Monat früher senkt den Beitrag spürbar

Pflegevorsorge ist Lebensaltervorsorge: Mit 45 zahlen Sie für die gleiche Absicherung weniger als mit 60. Mit 60 bekommen Sie sie noch — aber später wird es schwierig.

Wir nehmen uns Zeit, mit Ihnen den Zeitpunkt zu finden, der zu Ihrem Leben passt. Ohne Eile, ohne Abschlusszwang.

Weg 1: Eigenes Vermögen und Rente

Wer über ausreichend Rente, Rücklagen oder Vermögen verfügt, kann die Pflegelücke ganz oder teilweise selbst tragen. Das ist eine völlig legitime Strategie, vor allem, wenn ein Pflegefall statistisch erst spät und vielleicht nur kurz eintritt.

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Sinnvoll ist es trotzdem, einmal durchzurechnen, wie lange das Vermögen eine Lücke von mehreren Tausend Euro im Monat tragen würde.

Weg 2: Unterstützung in der Familie

Viele Familien stemmen die Pflege gemeinsam, durch eigene Pflege, Zeit oder finanzielle Beiträge. Wichtig ist, das offen zu besprechen, damit später kein Streit entsteht.

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Beim Pflegeheim können erwachsene Kinder unter Umständen zum Elternunterhalt herangezogen werden. Das geschieht aber erst ab einem Bruttojahreseinkommen von über 100.000 € pro unterhaltspflichtigem Kind (Angehörigenentlastungsgesetz). Liegen Sie darunter, müssen Sie in der Regel nicht für die Eltern aufkommen.

Reichen Rente und Vermögen nicht aus und greift kein Unterhalt, kann das Sozialamt die Hilfe zur Pflege übernehmen. Diese ist an Voraussetzungen geknüpft und prüft Einkommen und Vermögen.

Weg 3: Private Pflegevorsorge

Eine private Pflegevorsorge, etwa eine Pflegetagegeldversicherung oder Pflegezusatzversicherung, kann einen Teil der Lücke auffangen. Sie zahlt im Pflegefall einen vereinbarten Betrag zusätzlich zur gesetzlichen Leistung.

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Ob sich das für Sie lohnt, hängt von Ihrem Alter, Ihrer Gesundheit und Ihren Beiträgen ab. Je früher Sie sich damit befassen, desto günstiger sind die Beiträge meist. Eine private Vorsorge ist eine Möglichkeit unter mehreren, kein Muss.

Beiträge und Leistungen unterscheiden sich je nach Tarif und persönlicher Situation. Konkrete Beitragsbeispiele besprechen wir individuell mit Ihnen.*

Weg 4: Vollmachten und Verfügungen

Zur Pflegeplanung gehört nicht nur Geld. Eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung regeln, wer im Ernstfall für Sie entscheidet, wenn Sie es selbst nicht mehr können.

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Das nimmt Angehörigen im Pflegefall viel Druck und vermeidet, dass ein Gericht eine fremde Betreuung bestellen muss. Diese Unterlagen kosten wenig und wirken viel.

Wie Klaus versichert Sie begleitet

Wir sind ein ungebundener Versicherungsmakler nach §34d Abs. 1 Nr. 2 GewO und vergleichen über 100 Versicherer. Vor allem aber sind wir ein persönlicher Ansprechpartner an Ihrer Seite.

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  • Wenn eine Vorsorge passt, vergleichen wir für Sie über 100 Versicherer
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Im ersten Schritt schauen wir gemeinsam, wie groß Ihre Lücke wirklich ist. Erst danach sprechen wir über Lösungen, und sagen Ihnen auch ehrlich, wenn Sie keine zusätzliche Absicherung brauchen.

Erwachsene Tochter hält die Hand ihrer älteren Mutter in einem hellen Wohnzimmer
Klaus versichert

„Früh planen heißt nicht: viel zahlen. Es heißt: mit ruhigem Kopf entscheiden, solange die Zeit auf Ihrer Seite ist."

FAQ

Häufige Fragen

Wie kann ich die Pflegelücke schließen?

Es gibt mehrere Wege: eigenes Vermögen und Rente einsetzen, die Familie einbinden, privat vorsorgen (etwa mit einer Pflegezusatzversicherung) und rechtlich vorsorgen mit Vollmacht und Verfügung. Oft ist eine Kombination sinnvoll, nicht jeder braucht jeden Baustein.

Ist eine Pflegezusatzversicherung sinnvoll?

Das hängt von Ihrer Situation ab, Alter, Gesundheit, Vermögen und Beitrag spielen eine Rolle. Für manche Menschen lohnt sie sich, für andere reicht das eigene Vermögen. Wir prüfen das ehrlich mit Ihnen und sagen Ihnen auch, wenn Sie keine brauchen.

Müssen Kinder für die Pflege der Eltern zahlen?

In der Regel nur, wenn ihr Bruttojahreseinkommen über 100.000 € liegt. Seit dem Angehörigenentlastungsgesetz werden Kinder erst oberhalb dieser Grenze zum Elternunterhalt herangezogen. Darunter besteht meist keine Zahlungspflicht.

Ab welchem Alter sollte ich privat vorsorgen?

Je früher, desto günstiger sind die Beiträge in der Regel. Wer die Vorsorge in jüngeren oder mittleren Jahren prüft, hat mehr Spielraum. Ob und in welcher Höhe sich das lohnt, klären wir gern individuell mit Ihnen.

Was kostet die Beratung?

Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich. Als ungebundener Versicherungsmakler nach §34d Abs. 1 Nr. 2 GewO werden wir über die Courtage der Versicherer vergütet, für Sie entstehen dadurch keine direkten Beratungskosten.

Wir sind an Ihrer Seite

Ob und wie Sie vorsorgen sollten, hängt von Ihrer Situation ab. In einem persönlichen Gespräch finden wir gemeinsam heraus, was zu Ihnen passt, kostenlos und unverbindlich.

Beiträge sind tarifabhängig. Endpreis individuell nach Alter, Gesundheit und Berufsgruppe. Die genannten Werte sind unverbindliche Beispiele.

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